10.2. Emotionaler Bereich und Konflikte

Emotionale und soziale Kompetenzen sind Voraussetzungen, dass ein Kind lernt, sich in die soziale Gemeinschaft
zu integrieren. Durch das bereits erwähnte Papilio- Projekt geben wir den Kindern Hilfestellungen, mit ihren
Gefühlen und den Gefühlen anderer besser umzugehen. Die Bildungs- und Erziehungsziele können hier nachgelesen
werden (Projekt- Papilio).
Kinder lernen hier mit Konflikten umzugehen, Wege und Strategien zu entwickeln und
Lösungen zu finden. Die Wahl- und Entscheidungsfreiheit wird im täglichen Alltag im Angebot von Aktionen in der
Freispielzeit gefördert. Die sechswöchige spielzeugfreie Zeit fordert unsere Kinder zu diesem Ziel ganz massiv.
Sie können hier selbstbestimmend eigene Aktivitäten wählen und den Tagesablauf mitbestimmen.

Gerade die Förderung von Emotionalität und Konfliktbewältigung wird in dieser Zeit neben den sprachlichen
Komponenten sehr stark von den Kindern gefordert.
(Siehe dazu Projekt-spielzeugfreie Zeit)

Ein weiteres Ziel ist, dass Kinder bestehende Regeln erfassen, begreifen und akzeptieren, bei der Erstellung von
neuen Regeln aber mit einbezogen und angehört werden. Regeln müssen für die Kinder einsichtig gestaltet sein, da
sonst keine Umsetzung stattfinden kann.




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