B) Soziale Kompetenzen („Die Kinder lernen voneinander bzw. miteinander umzugehen“)
Die Kinder lernen
in unserer Einrichtung, Beziehungen zu anderen Kindern und Erwachsenen aufzubauen.
Diese Beziehungen sollen
durch Sympathie und gegenseitigen Respekt gekennzeichnet sein.
Unterpunkte dieser
sozialen Kompetenz sind die
Einfühlung und Rollenverteilung
Wir helfen den
Kindern ihre eigenen Gefühle zu erkennen, sie anzunehmen und anderen gegenüber
zu äußern.
Als nächsten Schritt
lernen sie den Umgang mit den Gefühlen anderer und deren Bewältigung. Speziell
zur Förderung dieser
Kompetenzen findet bei uns das
Sie im Anhang unter „Projekte- Papilio“.
Weiterer Unterpunkt
ist die Förderung der
Kommunikationsfähigkeit.
Kinder lernen sich
angemessen auszudrücken, andere Kinder ausreden zu lassen, zu zuhören und bei
Unklarheiten nachzufragen.
Diese Kompetenz wird
besonders im Stuhlkreis, bei der morgendlichen Kinderkonferenz, bei einer
Bilderbuchbetrachtung,
Gesprächen zu Konfliktlösungsmöglichkeiten oder dem Aufbau von Projekten gefördert.
Dazu gehört auch
die
Kooperationsfähigkeit. Kinder lernen mit anderen Kindern und
Erwachsenen bei gemeinsamen Aktivitäten zusammen zu arbeiten.
Wenn dies nicht
so klappt ist die
Konfliktfähigkeit gefragt.
diesen Konflikten umzugehen, ihre eigene Leistungsmöglichkeit zu finden und
vielleicht sogar als Vermittler bei anderen Kindern
zu helfen.
Werten, Regeln und Konsequenzen
Wir als pädagogische
Fachkräfte leben den Kindern christliche, soziale und demokratische Werte
vor und helfen ihnen bei deren
Umsetzung im Kindergartenalltag.
Grundsätze kennen, sich damit auseinander zu setzten und ihre eigenen Gedanken
dazu zu äußern. Dabei ist es uns besonders wichtig,
dass die Kinder lernen, Personen mit anderen Werten, Sitten und Gebräuchen
unvoreingenommen gegenüber zu stehen. Jedes Kind
ist ein einzigartiges Individuum. Es hat ein Recht darauf als solches anerkannt
zu werden.
Die Kinder lernen in unserer Einrichtung füreinander da zu sein und die Bedürfnisse
und Wünsche der anderen zu respektieren.
Ohne eine gewisse
Verantwortungsübernahme ist das alles nicht möglich
Die Kinder lernen,
dass sie selbst für ihr Verhalten und Erleben verantwortlich sind und dass
sie ihr Verhalten anderen
gegenüber kontrollieren können.
gegenüber Schwächeren, Benachteiligten, Unterdrückten und auch gegenüber der
Natur und Umwelt.
Wir zeigen unseren
Kindern sensibel für alle Lebewesen und deren natürliche Lebensgrundlage zu
sein und selbst etwas zum Schutz
der Umwelt beizutragen.
Der tägliche Umgang
mit Recyceln, Trennen von Alltagsmüll und das tägliche Vorleben. Regelmäßige
Sammelaktionen für Schwächere
in unserer Gesellschaft und die Unterstützung unseres Patenkindes „Habtamu“
aus Äthiopien sind ebenso ein wichtiger Baustein.
Diese ganzen sozialen Kompetenzen können natürlich nur durch eine sehr wichtige
Kompetenz, die der
Mitbestimmung demokratisch und motivierend umgesetzt werden. Durch
die regelmäßige Mitsprache und Mitgestaltung
beim Gruppengeschehen ermöglichen wir den Kindern eine demokratische Grundhaltung
zu entwickeln. Wir unterstützen
die Kinder ihre eigene Meinung zu äußern, die Meinung anderer zu akzeptieren
und wenn nötig Kompromisse auszuhandeln.
Praktische Umsetzung erfolgt bei Kinderkonferenzen, Kinderpatenschaften, Entwickeln
von Projekten und deren Verwirklichung
und bei allen alltäglichen Entscheidungen, bei denen