10.1.Wertorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder

 

Kinder erfragen unvoreingenommen die Welt und stehen ihr staunend gegenüber.

Sie stellen Grundfragen nach dem Anfang und Ende, nach Leben und Tod.

Die Frage nach Gott kann eine zentrale Lebensfrage sein. Wir wollen ihnen die Möglichkeit geben, durch Gespräche,
Aktionen, eigenes Vorbild und ihre eigenen Gedanken und Werthaltungen dazu zu finden.

Wir als pädagogische Fachkräfte möchten ihren Kindern durch unser eigenes Vorbild, dem Umgang mit Ihren Kindern
und dem Umgang miteinander, sowie dem Umgang mit
unserer Umwelt, Hilfen geben und Möglichkeiten aufzeigen.  

Wichtige Ziele unserer Arbeit dabei sind:


          dass die Kinder Kraft entwickeln, Misslungenes neu anzupacken und mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen,

          jeden Menschen als etwas Einmaliges und Einzigartiges wahrzunehmen und ihm Achtung und Toleranz entgegenzubringen.

    die Kinder lernen, sich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung der eigenen Person zu behaupten und anderen beizustehen

    sie lernen Unterschiede nicht als bedrohlich, sondern als wertvoll zu sehen
sie lernen mit den Schwächen, Grenzen und Versagen der eigenen Person sowie anderer Personen umzugehen

         sie lernen sich selbst zu bestimmen, anstatt von anderen ständig bevormundet zu werden

          sie  werden vertraut mit Ritualen, die das Leben strukturieren und ordnen helfen (Morgenkreis, Aufräumritual,

    Geburtstag feiern,  Beten vor dem Essen, hygienische Rituale), die Wirkung und das Verhalten in religiösen
 Raum kennen zu lernen, wie z.B. 
Geborgenheit, Gemeinschaft, Ruhe und Konzentration

          das Kennen lernen von religiösen Festen und deren Vielfältigkeit (bei anderen Religionen), sowie biblischen        
 Geschichten oder  Legenden und deren Zusammenhänge mit dem eigenen Leben zu entdecken
 
 sie lernen ein Grundvertrauen in das eigene Leben zu entwickeln und dadurch selbst- und verantwortungsbewusst
 mit ihrem Leben  umzugehen.

 

Diese Ziele unterstützen wir mit Elternarbeit (in Form von Elterngesprächen) oder mit Aktionen- als Hilfe, um mit der
Bewältigung und Beantwortung von Lebensfragen der Kinder umzugehen, wie z.B.:

„Wie entsteht die Welt?“, Fragen zum Tod eines Angehörigen, Geburt eines Geschwisterchen.

 

Wir ermöglichen den Kindern geeignete Rückzugsmöglichkeiten, wie z. B. den Ruheraum - oder das Kennen lernen von
religiösen Materialien, wie z.B. das Bilderbuch oder die biblischen Geschichten.

Unser Zielgedanke ist es, den Eltern ein positives, religiöses, ethisches und wertorientiertes Verhalten
aufzuzeigen und deren Umsetzung in
der Einrichtung nahe zu bringen
.

Wir vermitteln dies den Kindern durch unsere tägliche Vorbildfunktion geprägt durch ein christliches Weltbild.

Die pädagogische Umsetzung im Alltag findet durch regelmäßige Projekte, wie:

- Kinder aus aller Welt

- Familiengottesdiensten und Andachten (themenbezogen)

- über das Leben von Kindern in anderen Religionen erzählen

- Spielen, gestalten von biblischen Geschichten und deren Umsetzung

  in den Alltag, statt.

 
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